
Wichtiger Hinweis
Dieser Inhalt dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Konsultieren Sie einen qualifizierten Immobilienexperten für Entscheidungen bezüglich Ihres Vermögens.
Basler Immobilienpreise 2026 auf einen Blick
- Durchschnitt: CHF 10’574/m² (Wohnungen CHF 10’928, Häuser CHF 10’061)
- Jahresentwicklung: +4,5% (Wohnungen), +4,1% (Häuser)
- Teuerste Quartiere: Bruderholz, St. Alban, Bachletten
- Preis-Leistungs-Tipp: Gundeli, St. Johann
Basler Immobilienmarkt 2026: Wo stehen die Preise heute?
+129,6%
Preissteigerung in 25 Jahren – eine Verdopplung des Immobilienwerts
Der UBS-Immobilienprognose für 2026 rechnet mit einer Preissteigerung von rund 3% für die Schweiz. Basel bewegt sich dabei im Mittelfeld der Nordwestschweiz. Wohnungen legten im letzten Jahr um 4,5% zu, Häuser um 4,1%. Klingt nach moderatem Wachstum – bis Sie die 25-Jahres-Perspektive betrachten.
Die aktuellen Daten zeigen einen Durchschnittspreis von CHF 10’574 pro Quadratmeter. Wohnungen liegen bei CHF 10’928, Häuser bei CHF 10’061. Diese Zahlen stammen von RealAdvisor und decken sich weitgehend mit anderen Marktanalysen.
Vorsicht bei Durchschnittswerten
Im Raum Basel zeigt sich häufig, dass Eigentümer den Wert ihrer Immobilie anhand von Spitzenpreisen im Quartier einschätzen, was zu 8-12% überhöhten Erwartungen führen kann. Diese Einschätzung ist auf die Region Basel bezogen und kann je nach Objektzustand und Mikrolage variieren.
Was viele unterschätzen: Neho meldet für Januar 2026 sogar Durchschnittspreise von CHF 11’128 pro Quadratmeter. Die Unterschiede entstehen durch verschiedene Erhebungsmethoden und Zeiträume. Für Ihre konkrete Entscheidung zählt die Strassenebene.
Preisunterschiede nach Stadtteil: Vom günstigen Klybeck bis zum Premium-Bruderholz
Basel ist kein homogener Markt. Zwischen dem teuersten und günstigsten Quartier liegen gut 25-30% Preisdifferenz. Das macht bei einer 100m²-Wohnung schnell CHF 250’000 aus. Hier die wichtigsten Segmente im Überblick.
| Quartier | Segment | ÖV-Anbindung | Familienfaktor |
|---|---|---|---|
| Bruderholz | Premium | Mittel | Hoch |
| St. Alban | Premium | Sehr gut | Mittel |
| Gundeli | Mittel | Sehr gut | Mittel |
| Klybeck | Aufsteiger | Gut | Wachsend |
Premium-Lagen: Bruderholz, St. Alban und Bachletten
Das Bruderholz zählt traditionell zu den gehobeneren Wohnlagen Basels. Ruhige Hanglagen, viel Grün, gute Schulen. Der Preis dafür: Sie zahlen hier 15-20% über dem städtischen Durchschnitt. St. Alban punktet mit historischem Charme und Rheinnähe, Bachletten mit urbanem Flair bei dennoch familienfreundlicher Atmosphäre.

Wer den Wert seiner Immobilie in diesen Lagen kennen möchte, profitiert von einer professionellen Immobilienschätzung beim Verkauf. Die Mikrolage entscheidet: Strassenlärm, Aussicht, Stockwerk – diese Faktoren machen innerhalb desselben Quartiers schnell 15-20% Unterschied.
Mittleres Segment: Gundeli, Iselin und St. Johann
Für Familien mit einem Budget unter CHF 1,5 Millionen kann es sinnvoll sein, zunächst Quartiere wie das Gundeli oder St. Johann zu prüfen. Beide Quartiere bieten solide Infrastruktur, kurze Wege zur Innenstadt und faire Quadratmeterpreise. Das Gundeli hat zudem einen der lebendigsten Wochenmärkte der Stadt.
Die Preisentwicklung hier liegt knapp unter dem städtischen Durchschnitt. Für Käufer bedeutet das: Mehr Quadratmeter fürs gleiche Geld, ohne auf Lebensqualität zu verzichten.
Aufsteigerquartiere: Klybeck, Kleinhüningen und Matthäus
Klybeck und Kleinhüningen galten lange als weniger attraktiv. Das ändert sich. Die Hafenentwicklung zieht Investitionen an, neue Projekte entstehen. Wer langfristig denkt und Wertsteigerungspotenzial sucht, findet hier interessante Einstiegspreise.
Das Statistische Amt Basel-Stadt zeigt in seinen Erhebungen, dass Neubauten ab 2011 rund 38% teurer sind als renovierte Wohnungen aus der Bauperiode 1961-1970. In Entwicklungsquartieren finden Sie noch Altbauten mit Potenzial – vorausgesetzt, Sie kalkulieren Renovierungskosten realistisch ein.
RealAdvisor: Präzise Immobilienbewertung für Basler Stadtteile
Durchschnittswerte sind hilfreich – aber für Ihre konkrete Immobilie in Ihrer Strasse brauchen Sie präzisere Daten. Genau hier setzt RealAdvisor an.
Die KI-gestützte Plattform analysiert Transaktionsdaten auf Strassenebene. Für Basel sind bereits 75 Strassen mit detaillierten m²-Preisen erfasst. Das System vergleicht Ihr Objekt mit ähnlichen verkauften Immobilien in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. RealAdvisor nutzt dabei die hedonische Bewertungsmethode, die auch Banken und Versicherungen einsetzen.

So nutzen Sie die RealAdvisor-Bewertung
- Adresse eingeben
Geben Sie Ihre Adresse und die wichtigsten Objektdaten ein (Wohnfläche, Zimmeranzahl, Baujahr).
- KI-Analyse abwarten
Das System vergleicht automatisch mit Vergleichsobjekten auf Strassenebene.
- Bewertung erhalten
In rund 3 Minuten erhalten Sie eine erste Einschätzung – kostenlos und unverbindlich.
Die Datenhistorie bei RealAdvisor reicht bis 25 Jahre zurück. Das ermöglicht nicht nur eine Momentaufnahme, sondern zeigt Ihnen auch die langfristige Entwicklung in Ihrem Quartier. Für eine verbindliche Bewertung vor dem Verkauf kann zusätzlich ein zertifizierter Schätzer hinzugezogen werden.
Gut zu wissen: Die Handänderungssteuer in Basel-Stadt wurde laut Basler Zeitung von 3% auf 1,5% des Kaufpreises halbiert. Bei einem Kaufpreis von CHF 1 Million sparen Käufer damit CHF 15’000 an Nebenkosten.
Häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Basel
Was kostet der Quadratmeter in Basel durchschnittlich?
Der Durchschnittspreis liegt im Februar 2026 bei CHF 10’574/m². Wohnungen kosten durchschnittlich CHF 10’928/m², Häuser CHF 10’061/m². Je nach Quartier und Mikrolage weichen die Preise um bis zu 30% ab.
Welches ist das teuerste Quartier in Basel?
Das Bruderholz, St. Alban und Bachletten zählen zu den teuersten Wohnlagen. Hier liegen die Preise 15-20% über dem städtischen Durchschnitt, bedingt durch ruhige Lagen, Grünflächen und gute Schulinfrastruktur.
Wie haben sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt?
Wohnungen legten im letzten Jahr um 4,5% zu, Häuser um 4,1%. Über 25 Jahre betrachtet stiegen die Preise um 121-129%. Die UBS erwartet für 2026 eine moderate Steigerung von rund 3%.
Wo bekomme ich in Basel am meisten für mein Geld?
Das Gundeli und St. Johann bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei solider Infrastruktur. Für langfristig orientierte Käufer sind auch Entwicklungsquartiere wie Klybeck interessant, wo die Einstiegspreise noch deutlich unter dem Durchschnitt liegen.
Wie kann ich den Wert meiner Immobilie einschätzen?
Für eine erste Orientierung bieten Online-Tools wie RealAdvisor kostenlose Sofortbewertungen auf Basis von Vergleichsdaten. Für verbindliche Bewertungen vor einem Verkauf empfiehlt sich zusätzlich ein zertifizierter Immobilienbewerter oder Notar.
Ihre nächsten Schritte
Checkliste für Ihre Immobilienentscheidung in Basel
- Nutzen Sie die kostenlose Online-Bewertung bei RealAdvisor für eine erste Preiseinschätzung Ihrer Strasse
- Vergleichen Sie mindestens drei Quartiere, bevor Sie sich auf eines festlegen
- Kalkulieren Sie 1,5% Handänderungssteuer plus Notarkosten bei den Nebenkosten ein
- Holen Sie vor dem Kauf eine professionelle Bewertung ein – Durchschnittswerte ersetzen keine Objektanalyse
Hinweise zur Dateninterpretation
- Die genannten Preise sind Durchschnittswerte und können je nach Objektzustand und Mikrolage erheblich abweichen
- Historische Preisentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen
- Eine professionelle Bewertung Ihrer spezifischen Immobilie ersetzt keine Marktübersicht
Konsultieren Sie einen zertifizierten Immobilienbewerter oder Notar für verbindliche Entscheidungen.